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Kraft-Waerme-Kopplung: Technologie der Zukunft

Ökonomisch und umweltfreundlich

Die gleichzeitige Nutzung von elektrischer und thermischer Energie nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung ist für alle Betriebe, die das ganze Jahr über viel Strom und Wärme bzw. Kälte benötigen, ein hervorragendes Mittel, Kosten zu senken. Je nach Zustand der Anlage können unsere Ingenieure die Effizienz des Primärenergieverbrauchs um bis zu 40% steigern. Auch der Bund fördert diese Technologie durch das KWK-Gesetz und durch die völlige oder teilweise Befreiung von der Öko-Mineralöl-Steuer. Junkes Klimatechnik setzt hauptsächlich BHKW-Anlagen ab 50 kWel auf Basis von erdgas- oder heizölbetriebenen Verbrennungsmotoren sowie im Bereich der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung Absorptionskälteanlagen ab 400kW Kälteleistung mit einem Stoffgemisch aus Lithiumbromid und Wasser ein.

Qualität setzt sich durch

KWK-Konzepte mit höchstem Qualitätsanspruch
KWK-Konzepte mit höchstem Qualitätsanspruch

Wir haben unsere Kunden von der Qualität der KWK-Technologie und unseres Engineerings Schritt für Schritt überzeugen können. So statteten wir 2001 ein Fernheizwerk in Trier mit zwei neuen Kesseln á 4,8 MW aus. 2005 ergänzten wir die Anlage durch ein BHKW mit einer Leistung von 2 MWel. Anhand dieses Beispiels lassen sich die Vorteile der KWK anschaulich erläutern. 

Das vom Verbraucher zurückfließende Heizwasser fließt durch die im BHKW integrierten Wärmetauscher und wird dadurch in der Temperatur angehoben. Genügt das erreichte Temperaturniveau zur Deckung des Wärmebedarfs, fließt es als Heizwasser zu den Verbrauchern zurück. Ansonsten wird der Heizkessel zugeschaltet, um die Solltemperatur zu erreichen. Zur Entkopplung der Wärmeerzeugung vom Wärmeverbrauch wurde im Fernheizwerk Mariahof ein Speicher eingesetzt, womit unsere Ingenieure einen jahreszeitlich unabhängigen kontinuierlichen Betrieb sicherstellen konnten. Innerhalb von nur acht Jahren werden sich die Investitionen für unseren Kunden amortisiert haben.

Die Kunst unserer Ingenieure

Um eine maximale Energieeffizienz für Ihr Unternehmen zu erreichen, beachten unsere Versorgungstechnikingenieure bei der Planung eine Vielzahl von Parametern. Höchste Sorgfalt verwenden sie darauf, die Dimension der Anlagen richtig ein- zuschätzen. Denn sind sie zu groß ausgelegt, werden sie nicht richtig ausgelastet. Unterdimensionierte KWK-Aggregate schöpfen nicht alle vorhandenen Möglichkeiten aus, was ebenso auf Kosten der Wirtschaftlichkeit für das Gesamtsystem geht.  

Beim Engineering macht sich unser Team auch darüber Gedanken, wie sicher und verfügbar die mögliche Anlagenart ist, ob die Reserveleistung in jedem Fall ausreicht und welche Brennstoffe praktikabel sind. Die zeitliche Abhängigkeit zwischen Strom- und Wärmebedarf sowie die Grundlast- und Spitzenlastdeckung werden ebenso genau ermittelt und berechnet. Da in manchen Bereichen die Kombination von KWK-Aggregaten mit konventionellen Einrichtungen zur Wärmeerzeugung erforderlich ist, entscheidet auch hier ein intelligentes Regelkonzept maßgeblich über den Erfolg des Gesamtsystems.

Absortions-Kälteanlagen

Bei der Stromerzeugung durch KWK ist es im Sommer oft schwierig, genug Abnehmer für die erzeugte Wärme zu finden. Da Absorptions-Kälteanlagen auf Wärmezufuhr basieren, stellen sie als Element der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung eine ökonomisch sinnvolle Ergänzung zu dem Betrieb eines Blockheizkraftwerks dar. Sie können zur Klimatisierung von Datenverarbeitungsanlagen, Kühlhäusern, Industrieprozessen und anderem mehr eingesetzt werden und tragen im Sommerbetrieb zu einer Reduzierung des elektrischen Leistungsbedarfs sowie zu einer verbesserten Auslastung der Wärmeversorgungsnetze bei.

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