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Luftreinigungs Systeme

Emissionsschutz in Deutschland und Luxemburg

Luftreinigungs-System der Junkes GmbH
Luftreinigungs-System der Junkes GmbH

Die Junkes GmbH hat lange Erfahrung im Bau moderner Abluftreinigungsanlagen sowohl in Deutschland als auch im Großherzogtum Luxemburg.

Hohe Schadstoffkonzentrationen in Abgasen und Ablüften sind auch heute noch in manchen Industriezweigen unvermeidlich. Dank moderner Umwelttechnologie können wir aber verhindern, dass gefährliche Stoffe in die Umwelt gelangen. Sie fallen beispielsweise bei der Transformatorenherstellung oder in Betrieben, in denen Lack und Klebstoff verarbeitet wird, an.

Ebenso in der Druckindustrie beim Beschichten, Laminieren und Imprägnieren von Papier. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte des jeweiligen Landes wählen unsere Ingenieure das Luftreinigungsverfahren aus, das dem Anforderungsprofil ihres Unternehmens am besten entspricht. Unsere Mitarbeiter sind ständig in deutschen und luxemburgischen Unternehmen der Chemie, Pharmazie und in Kraftwerken tätig und mit allen im Bereich der Raumluft und Prozesslufttechnik auftretenden Herausforderungen und landesspezifischen Besonderheiten vertraut. Für Auf- und Umbau unserer Abluftreinigungsanlagen in Deutschland und Luxemburg stellen wir hoch qualifizierte Fachbauleiter und erfahrenes Montagepersonal. 

Thermische und Katalytische Nachverbrennung

Zur umweltgerechten Neutralisierung problematischer organischer Verbindungen bedienen sich unsere Umwelttechniker hauptsächlich der Katalytischen (KNV) und der Thermischen Nachverbrennung (TNV). Mithilfe dieser zwei Verfahren ist man in der Lage, VOC (Volatile Organic Compounds= flüchtige organische Verbindungen) durch Verbrennen unschädlich zu machen. Bei der Thermischen Abluftreinigung, die man bei mittlerem bis hohem Verschmutzungsgrad einsetzt, werden schädliche Kohlenwasserstoffe auf einem Temperaturniveau von 800-1000°C dazu angeregt, sich mit Sauerstoff zu verbinden, also zu oxidieren. Es entsteht Kohlendioxid (CO2) und Wasserdampf (H2O), zwei völlig ungiftige, geruchsneutrale Verbindungen. TNV-Anlagen sind weitgehend unempfindlich gegenüber aerosolförmigen Inhaltsstoffen der Abluft und eignen sich sowohl zur Beseitigung flüssiger als auch fester Schadstoffe. Außerdem werden sie mit schwankenden Schadstoffkonzentrationen fertig.

Für Betriebe, die schwach bis mittel beladene Abluftströme von 500 – 35.000 Nm³/h produzieren, setzen wir Katalytische Nachverbrennungsanlagen (KNV) ein. Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl der Dreiwegekatalysator in PKW. Auf der mit Edelmetallen wie Platin oder Rhodium beschichteten Oberfläche des Grundkörpers kann die Oxidation der Schadstoffe viel schneller und bei niedrigeren Temperaturen von statten gehen. Das spart Energiekosten. Allerdings sind KNV-Anlagen teurer und wartungsintensiver, da anfälliger gegenüber Verunreinigungen. Unsere Ingenieure wägen die Vor- und Nachteile beider Verfahren ab und wählen die für Sie langfristig beste Lösung aus.

Landesspezifische Bestimmungen

Beim Bau von TNV-Anlagen und den nötigen Wartungs-, Instandhaltungs- und Kontrollarbeiten folgen wir in Deutschland den Richtlinien VDI 2587 Blatt 1 vom November 2001 sowie VDI 2442. Für KNV-Anlagen gelten die Richtlinien VDI 3478 sowie ebenfalls VDI 2442. In Luxemburg folgen wir den Bestimmungen des Betriebsbewilligungsgesetzes (Commodo-/Incommodo-Gesetz) und den Regelungen des nationalen Nachhaltigkeitsplans (Plan national pour un développement durable) vom 30.April 1999. Dieser sieht vor, die VOC-Emissionen im Zeitraum von 1990 bis 2010 um 70% zu reduzieren.

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