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Kosten senken mit Waermerueckgewinnung (WRG)

Mehrfach genutzte Energie

Heute wird in Deutschland kaum noch eine heizungs-, lüftungs- oder klimatechnische Anlage erstellt, ohne dass man Systeme für die  Wärmerückgewinnung (WRG) einsetzt. Denn obwohl schon vieles getan wurde, um den Einsatz von Primärenergie zu drosseln, fällt doch in der Produktion immer noch ein erheblicher Prozentsatz Abwärme an, der aus ökonomischen und ökologischen Gründen nicht ungenutzt bleiben darf. So kann auf ein Jahr gesehen der Vorerhitzer-Bedarf einer Anlage um bis zu 50% durch WRG gedeckt werden. Junkes Klimatechnik ist auf die optimale Ausnutzung von Wärmeströmen in der  Industrie spezialisiert. Durch intelligente Verknüpfung der Prozesswärme mit der Gebäudetechnik können wir den Gesamtwirkungsgrad der eingesetzten Energie in Ihrem Unternehmen signifikant erhöhen.

WRG braucht Know-how

Bei bestehenden Anlagen müssen wir in einem ersten Schritt analysieren, an welchen Stellen Wärme und Abwärme in welcher Menge anfallen. Zu berücksichtigen sind auch die unterschiedlichen Temperaturniveaus und die Richtung der Wärmeströme. Bei einem Neubau fließen diese Überlegungen schon in die Projektierungsphase mit ein. Wir setzen alle modernen WRG-Techniken, wie rekuperative und regenerative Systeme, Wärmerohre, Regeneratoren mit drehendem und nicht drehendem Wärmeträger sowie Wärmepumpen ein. Aus diesen vielfältigen Möglichkeiten wählen unsere Ingenieure die jeweils passende Technik aus und finden mit Kreativität und Know-how die optimale Lösung für Ihre Bedürfnisse.  

Beispiele aus der Praxis

Japan Tabacco International, Werk Trier
Japan Tabacco International, Werk Trier

Die Mehrfachnutzung von Wärme und Abwärme durch WRG sollte räumlich nah und schnell von statten gehen. Sie kann z.B. direkt oder über den Einsatz von Wärmetauschern oder Wärmepumpen zur Vorwärmung von Raum- oder Verbrennungsluft verwendet werden. Wärmespeicher und regenerative Wärme- tauscher kommen zum Einsatz, wenn die Abwärme nicht sofort genutzt werden kann.

Ein typisches Beispiel ist die Nutzung von Abwärme aus einem Verbrennungsprozess. Diese muss über einen Kamin aus einer Halle ins Freie geführt werden. In einem Kreislauf-Verbund –System (WRG) kann ihr die Wärme entzogen und zum Vorheizen der frisch zufließenden Außenluft verwendet werden. Ohne die WRG-Technik ginge dieses Potenzial verloren und die Vorerhitzung müsste über einen Heizkessel oder eine elektrische Heizung gewährleistet werden, was unnötige Energiekosten verursacht.

Außenluft und WRG

WRG zahlt sich in hohem Maße bei raumlufttechnischen Anlagen aus. Denn in diesem Bereich geht der Trend mehr und mehr dahin, die Außenluftrate zu steigern und womöglich auf reinen Außenluftbetrieb überzugehen. Was dadurch vor allem vermieden werden soll, ist die Keimrückführung, die bei geschlossenen Systemen auftreten kann. Sie wird für die so oft beklagten Erkältungskrankheiten, die durch schlecht eingestellte Klimaanlagen entstehen, mitverantwortlich gemacht. Bei modernen Anlagen mit hoher Außenluftrate ist das Potenzial der Wärme- rückgewinnung besonders groß, da entsprechend mehr frische Luft vorgeheizt werden muss.

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